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Julian
Projekt Manager


Anmeldungsdatum: 18.10.2005
Beiträge: 3202

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Verfasst am:
13.12.2005 15:50 Schnell noch Tipps. |
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Hi,
so hat einer noch einen letzten Tipp für mich?
Ich will es nähmlich morgen auf hecht versuchen.
Also lasst euch was gutes einfallen.
Julian
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Marco
Mitglied

Anmeldungsdatum: 19.10.2005
Beiträge: 1065
Wohnort: Esens
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Verfasst am:
13.12.2005 15:52 (Kein Titel) |
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Julian
Projekt Manager


Anmeldungsdatum: 18.10.2005
Beiträge: 3202

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Verfasst am:
13.12.2005 15:57 (Kein Titel) |
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Hi,
ja klar mit Köderfisch!
Julian
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Marco
Mitglied

Anmeldungsdatum: 19.10.2005
Beiträge: 1065
Wohnort: Esens
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Verfasst am:
13.12.2005 16:08 (Kein Titel) |
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Das hab ich aus dem Netz geholt.
Toten Köderfischen und Kunstködern Leben einhauchen
Geruchsreize:
- Injektion von Fischölen mit einer Spritze mit großer Nadel vor dem Einfrieren in die Leibeshöhle. Als besonders effektiv haben sich Sardinenöl und Lebertran herausgestellt. Manche Öle (z.B. Makrelenöl) sind vor allem im Winter zu dickflüssig. In der kalten Jahreszeit bietet sich an, die Fischöle mit dünnflüssigem Pflanzenöl oder auch mit Milch zu mischen. Noch billiger ist das Öl aus Thunfischdosen.
- Lachsöl- oder Dorschleberölkapseln aus der Gesundheitsabteilung des Supermarktes (in der Apotheke zu teuer!) kann man in die Leibeshöhle der Köderfische einführen (auch in einen Gummifisch). Im Sommer löst sich die Gelatinekapsel langsam auf und setzt das Fischöl im Wasser frei. Im Winter sollte man eine Kapsel einfach auf den Haken stecken. Gelatinekapseln zum Selbstbefüllen bekommt man in Karpfenanglerbedarf und in der Apotheke.
- Von den Flavours haben sich besonders die handelsüblichen Produkte Smelt (Stint, riecht nach Gurke), Tuna (Thunfisch), Grayling (Äsche, riecht nach Thymian) und Eel (Aal) bewährt (z.B. der Firmen Hutchinson, E.T. Products etc.). Als Renner hat sich das Produkt Lamprey (Neunauge) von E.T. herausgestellt, vor allem wenn man es mit Fischblut, in Wasser eingeweichtem Blutmehl oder Hämoglobinprodukten der Karpfenangler versetzt. Auch die Karpfenflavours Monster Crab und Seafood waren erfolgreich, erstaunlicherweise werden in England auch viele Hechte auf mit Erdbeeraroma (Strawberry) versetzten Köderfischen gefangen.
- Um Gummiköder zu aromatisieren mischt man in einem Schraubdeckelglas 2 Teile käufliches Fischaroma mit 1 Teil Speiseöl und legt die Gummiköder darin 3-10 Tage ein. Schneller geht es, wenn man die Kunstköder 15 Minuten lang zwischen Fischfilets legt.
- Panieren: Köderfische (auch Gummifische) können auch mit Fischmehl oder anderen pulverförmigen fischigen Boiliezutaten (z.B. Fish Bait Booster von Pelzer, Top Secret Sperm-Amino) vor dem Auswerfen paniert werden. Auch Glitzerpulver kann man ausprobieren.
- Man sticht in den Bauch des Gummifischs von hinten nach vorn ein Loch. In dieses stopft man mit einem dünnen Hölzchen Watte. Diese wird mit Lockstoffen beträufelt.
Bewegungsreize:
- Um dem toten Köderfisch Leben einzuhauchen, kann man die Leibeshöhle mit Alka Seltza Tabletten füllen. Die entstehenden Gasbläschen lassen den Köderfisch verführerisch auf und ab taumeln. Hobbychemiker können sich auch selbst eine Mischung aus Natriumhydrogenkarbonat (Backpulver, Bullrichsalz) und irgendeinem "milden" Säurepulver (Zitronensäure, Ascorbinsäure, Weinsäure etc.) preiswert herstellen und damit experimentieren. Man kann diese Mischung auch mit Fischbrei mischen und in eine geschlossenes Futterkörbchen oder in den Mantel eines Tintenfischs füllen (Kalmar oder Sepia), den man unten mit einem Gummi verschließt und als Hecht- oder Welsköder benutzt.
- Um einem Köderfisch Auftrieb zu verleihen, kann man ihn mit Forellenschwimmteig (Trout Bait) voll stopfen. Auch durch Einspritzen von Luft mit einer Injektionsspritze kann man dem Köderfisch Auftrieb verleihen.
- Wichtiger als die Farbe ist die Frage, ob am Angelplatz überhaupt Hechte stehen. Diesbezüglich hilft Anfüttern (siehe Seite "Futterrezepte/ Hakenteige") Entscheidend ist auch die wechselnde Köderführung, schließlich soll ja ein kranker Fisch (also einer, der leicht zu fangen ist) nachgeahmt werden. Vor allem im trüben Wasser verlässt sich der Raubfisch viel stärker auf sein Seitenlinienorgan als auf seine Augen. Dann sind Radaumacher besser als jede noch so schöne Farbe.
- Mit der Zeit werden Gummiköder hart. Man kann sie wieder geschmeidig machen, indem man sie 5 Minuten lang in heißes (nicht kochendes) Wasser legt oder mit dem Fön erwärmt.
- Wenn man dem toten Köderfisch das Maul zubindet, trudelt er nicht mehr so stark.
Licht- und Farbreize:
- Welche Farbe bei welchem Wasser? Darüber streiten die Experten schon seit Jahrzehnten. Meist wird die Auffassung vertreten, dass Kunstköder mit hellen, silbrigen Farben bei trübem Wasser und dunkle, matte Kunstköder bei klarem Wasser und Sonnenschein besser fangen. Aber das kann man nicht so generell sagen: Haben die Raubfische z.B. mit silbernen Kunstködern schon schlechte Erfahrungen gemacht, werden sie diese meiden. Andererseits werden die Fische in einem Gewässer, das noch kaum mit Kunstfischen befischt wurde, auf ziemlich alles gehen, egal ob dunkel oder hell.
- Zum Färben der Köderfische benutzt man buntes Krepp-Papier aus dem Bastelladen. Darin werden die Köderfische vor dem Einfrieren eingeschlagen, nach dem Auftauen haben sie die Farbe angenommen. Als erfolgreich haben sich rot, gelb und orange herausgestellt. Erfolgreich experimentiert wurde auch mit Red-Head Köderfischen, bei denen nur der Kopf rot gefärbt wurde. Man kann die Köderfische auch mit roter Lebensmittelfarbe einfärben.
- Einen Versuch mit einem Knicklicht sollte man nicht unversucht lassen. Dieses wird entweder mit Tesafilm vor dem Kunstköder auf dem Stahlvorfach befestigt oder in eine Höhlung im Gummifisch geschoben.
Kombiköder:
- Auch Kombiköder sind beim Hechtangeln erfolgreich. Angelt man z.B. in der Barbenregion eines Flusses auf Hecht, dann sollte man mal eine tote kleine Forelle auf Grund legen und die beiden Drillinge zusätzlich mit Tauwürmern bestücken. Diese bewegen sich attraktiv in der Strömung und täuschen dem Hecht einen mit Bachneunaugen befallenen Fisch vor.
- Hechte werden auch immer wieder mit mehreren sehr kleinen toten Köderfischen (z.B. Sprotten, Sandaale, Rotaugen, 5-10 cm) verteilt auf einem normalen Sofort-Anschlag-System mit zwei Drillingen gefangen. Dieses Köderbündel ist natürlich oft eine Verlegenheitslösung, weil keine größeren Köderfische verfügbar waren, aber auch immer wieder, etwa beim Posenschleppen, erfolgreich.
Montagen mit Bewegung:
- Mit der Segelpose kann man bei windigem Wetter größere Flächen absuchen. Wenn man ab und zu leicht an der Schnur zupft, erhöht dies die Attraktivität des toten Köderfischs. Statt der Segelpose kann man auch einen aufgeblasenen Luftballon benutzen, die Schnur klemmt man dabei in eine Büroklammer. Beim Biss oder beim Anschlag rutscht die Schnur aus der Büroklammer und läuft nun frei.
- In der Strömung kann man den toten Köderfisch wie folgt präsentieren (Abb. 1): Unmittelbar hinter dem Wirbel (an dem das Vorfach mit dem Köderfisch hängt) montiert man einen Wirbel frei beweglich auf der Hauptschnur. In diesen hängt man einen Seitenzweig (dieser muss länger sein als das Vorfach) mit einem Birnenblei am Ende. Etwa 1-2 m höher auf der Hauptschnur montiert man eine Wasserkugel frei beweglich zwischen 2 Stopperbleien. Nach dem Auswerfen und Absinken gibt man etwas Schnur nach, so dass die Hauptschnur zwischen Wasserkugel und Birnenblei fast senkrecht verläuft. Dahinter trudelt der Köderfisch (am Maul eingehakt) verführerisch in der Strömung.
- In stehenden Gewässern ist die Montage der oben dargestellten recht ähnlich (Abb. 2), der Seitenzweig muss jedoch mindestens doppelt so lang sein wie das Vorfach, die Wasserkugel wird ans obere Ende des Seitenzweigs montiert und die Schnur muss schräg verlaufen. Hier wird der Köder waagerecht präsentiert. Wenn man die Schnur gelegentlich von Hand etwas einholt und dann wieder loslässt, verleiht man dem Köderfisch Bewegung. Diese Montage ist auch sehr gut geeignet zum Fang großer Aale im Mittelwasser und nahe der Oberfläche.
- Wenn man bei letztgenannter Montage die Wasserkugel weglässt und stattdessen das Vorfach mit dem Köderfisch an einem Dreiwegewirbel befestigt, kann man mit auftreibendem Köderfisch angeln. Dazu schraubt man eine Ringschraube in ein längliches Stück Balsaholz und schiebt dieses oder ein Stück Styropor von vorn in den Köderfisch. Ein Stück monofile Schnur verbindet die Ringschraube mit dem Vorfach.
- Wenn man Köderfische mit der Nadel so aufzieht, dass der Haken vorn am Maul sitzt und die Schnur an der Schwanzwurzel austritt, nehmen die Köderfische beim Wurf oft eine unnatürlich gekrümmte Haltung an. Dies verhindert man, indem man ein Stück Schnur mehrmals um die Schwanzwurzel schlingt und verknotet.
- Im Frühjahr und Sommer sollte man Kunstköder unter 15 cm verwenden, im Herbst und Winter dagegen beißen die großen Hechte auch bevorzugt auf große Kunstköder.
Ich hoffe das ist was intersantes bei.
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Julian
Projekt Manager


Anmeldungsdatum: 18.10.2005
Beiträge: 3202

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Verfasst am:
13.12.2005 16:10 (Kein Titel) |
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Hi,
ja Dankeschön. das les ich mir heute Abend mal in aller Ruhe durch.
Julian
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Marco
Mitglied

Anmeldungsdatum: 19.10.2005
Beiträge: 1065
Wohnort: Esens
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Verfasst am:
13.12.2005 16:11 (Kein Titel) |
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Ok und sag was du gefangen hast
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Julian
Projekt Manager


Anmeldungsdatum: 18.10.2005
Beiträge: 3202

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Verfasst am:
13.12.2005 16:14 (Kein Titel) |
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Hi,
mach ich.
Julian
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Marco
Mitglied

Anmeldungsdatum: 19.10.2005
Beiträge: 1065
Wohnort: Esens
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Verfasst am:
13.12.2005 16:18 (Kein Titel) |
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Ok Petri Heil eine stramme leine
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Julian
Projekt Manager


Anmeldungsdatum: 18.10.2005
Beiträge: 3202

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Verfasst am:
13.12.2005 16:19 (Kein Titel) |
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Petrie Dank
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