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 Praxistipps zum Anfüttern

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River34
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Alter: 40
Anmeldungsdatum: 04.03.2006
Beiträge: 190
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BeitragVerfasst am: 25.04.2006 22:09    Praxistipps zum Anfüttern Antworten mit ZitatNach oben

Wer nicht füttert, verliert. Dieser Spruch aus Wettfischerzeiten gilt auch für jedes Friedfischangeln. Doch oft kommt es mehr auf das "Wie" als auf das "Wie viel" an, zum Beispiel bei der X-Fütterung.

Friedfischangler haben ein Steckenpferd: Futter. Und das zu Recht, denn die Zusammensetzung des Futters entscheidet oft über Fangen oder Nichtfangen. Doch nicht nur das richtige Futter ist wichtig, sondern auch, wie man damit umgeht. Deshalb sollten sich Stipper einen Futterplan zurechtlegen. Über das Wie und Wo entscheidet die Situation am Wasser.

Stellt euch deshalb bitte folgende Fragen:

* Fische ich in der Strömung? Wenn ja, wird sich die
Strömung im Laufe des Angelns noch verändern, z. B.l durch Schiffe oder Schleusen?

* Wie tief ist das Gewässer?

* Wie ist der Grund am Futterplatz beschaffen?

* Wie steil und wie weit fällt die Uferböschung zum Grund ab?

* Gibt es Hindernisse im Wasser?

Der erste Besuch an einem neuen Gewässer ist immer eine Entdeckungsreise. Sehr wichtig ist sorgfältiges Ausloten. Dadurch wird nicht nur die Tiefe am Futterplatz, sondern auch ein eventuelles Gefälle ermittelt. Ob der Boden stark bewachsen ist, sollte man ebenfalls ermitteln. Bei Bewuchs nämlich wäre das Angeln mit einem über den Grund schleifenden Köder unmöglich.

Beim Ausloten stellt die Pose so ein, dass sich das Blei auf der Hauptschnur einige Zentimeter über dem Grund befindet, während die Bleischrote auf dem Vorfach über den Grund schleifen. Wenn die Pose jetzt mit der Strömung frei abdriftet, ohne abzutauchen, stimmt die Tiefeneinstellung.

Manchmal erlebt man beim genauen Loten Überraschungen. Vielleicht liegt Ihr Futterplatz in einer tieferen Rinne oder Senke? In einigen Gewässern ist es dicht am Ufer tiefer als weiter draußen.

Ein Grund dafür können die gewaltigen Bugwellen von Schiffen sein, die am Ufer Rinnen schlagen. Gerade in solchen Ufer-Rinnen sammelt sich viel natürliche Nahrung. Und wo Nahrung ist, stellen sich Fische ein.

In Fließgewässern entscheidet die Grundstruktur darüber, wo man fischt. Bevor Ihr an einer Stelle fischt, wo es in Strömungsrichtung flacher wird, solltet Ihr lieber einen anderen Platz suchen, wo Ihr Köder beim Treibangeln ins Tiefe gezogen wird.

Warum? An tieferen Stellen bleibt das Futter länger liegen, und auch größere Fische fühlen sich hier sicherer. Also bergab fischen! Nichts falsch machen kann derjenige, der sich eine Stelle sucht, wo der Grund eben ist.

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angelprofi
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Anmeldungsdatum: 20.03.2006
Beiträge: 1298
Wohnort: in der nähe von BRV


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BeitragVerfasst am: 26.04.2006 13:07    Antwort Antworten mit ZitatNach oben

Toller Tipp!

Christian

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Ich schieb die Opels vor mir her, ich mach spaß, ich will spaß ich will spaß

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