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 Feederangeln an sich

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Marco
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Anmeldungsdatum: 19.10.2005
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BeitragVerfasst am: 11.12.2005 12:30    Feederangeln an sich Antworten mit ZitatNach oben

Eine der vielseitigsten und spannendsten Angelmethoden überhaupt ist das Feederfischen. Sowohl im kleinen Teich als auch im schnell strömenden Fluss kann man mit der Feederrute angeln. Feederruten sind im Normalfall 3,3 bis 4,5 m lang und werden meist mit mehreren unterschiedlich feinen Spitzen geliefert. Über diese Spitzen werden die Bisse angezeigt. Dazu muss die Schnur nach dem Auswurf gespannt werden. Zum Feedern braucht man außerdem eine mittelgroße Rolle mit guter Bremse und Sofortstoppsystem für den Rollenrotor. Für das Angeln im Stillwasser eignet sich eine monofile Schnur, die mindestens 0,16 mm stark ist, in Flüssen ziehe ich eine ultrafeine Geflechtschnur vor. Das Vorfach ist minimal 60 cm lang und natürlich immer etwas schwächer als die Hauptschnur. Wenn die Fische jedoch sehr vorsichtig beißen, müssen manchmal sogar 150 cm lange Vorfächer her. Als Wurfgewichte kann man entweder Grundbleie oder Futterkörbe verwenden. Die Wahl des richtigen Futterkorbes spielt eine nicht unentscheidende Rolle. In Flüssen sind schwere, eckige Futterkörbe am besten. Runde Futterkörbe sind dagegen mehr etwas für stehende Gewässer. Gerade zu Angelbeginn ist es ratsam mit Hilfe eines großen Futterkorbes einen Futterplatz anzulegen. Später sollte dieser jedoch gegen ein kleineres Modell oder ein Grundblei ausgetauscht werden. Bei mir kommen meist nur zwei unterschiedliche Montagen zum Einsatz. Einerseits die Schlaufenmontage, bei der Blei beziehungsweise Futterkorb in einer Schlaufe am Ende der Hauptschnur frei laufen können. An das Endstück dieser Schlaufe wird ein Wirbel angeknotet, in den das Vorfach eingeklinkt werden kann. Andererseits setze ich die Durchlaufmontage ein. Hierbei wird das Wurfgewicht an einem Anti-Tangle-Röhrchen mit Karabiner eingehängt. Dieses Röhrchen wird auf die Hauptschnur gezogen. Dann wird nur noch ein Wirbel für das Vorfach an die Hauptschnur geknotet. Der Wirbelknoten sollte nach Möglichkeit durch eine Gummiperle geschützt werden. Um beim Auswerfen immer die gleiche Stelle zu treffen, sollte man sich einen auffälligen Punkt am anderen Ufer merken und immer in dessen Richtung werfen. Hierbei macht Übung zweifellos den Meister.

Folgende Fischarten lassen sich mit der Feederrute beangeln:

ROTAUGE
Mit Futterkorb lassen sich Rotaugen besonders im Fluss sehr gut fangen. Wenn die Fische im Winter auf unbewegte Köder stehen ist man beim Feedern meistens anderen Friedfischmethoden klar überlegen. Die besten Rotaugenstellen befinden sich unterhalb von Wehren, an Strömungskanten oder auch Hafenausfahrten. Es sollten natürlich sehr feine Vorfächer mit Stärken um 0,10 mm und kleinste Haken verwendet werden. Als Köder kommen fast nur Maden und Pinkies in Frage. Mit Feederrute kann man sehr selektiv die großen Exemplare aus dem Rotaugenschwarm herausfangen, da diese ihre Nahrung fast nur vom Grund aufnehmen. Anfüttern sollte man die Rotaugen mit herbem oder salzigem Futter, das auftreibende Bestandteile enthält.

BRASSEN
Große Brassen sind die Fische schlecht hin für die Feederrute. Mit einer süßen Futtermischung, die im Wasser keine Futterwolke
bildet lassen sich solche Klodeckel fast überall sehr gut überlisten. Fische über 50 cm sind an der Feederrute keine Besonderheit. Hervorragende Fänge sind vor allem an ruhigen Flussstrecken und natürlich in Seen möglich. Auch wenn man mit Feederrute gezielt auf Brassen angelt, gehen als Beifang immer wieder prächtige Rotaugen an den Haken, denn auch diese lieben in machen Gewässern das süße Brassenfutter. Da Brassen in vielen Gewässern sehr zaghaft beißen sind Vorfächer mindestens einem Meter Länge gefragt. Gerade große Brassen reagieren mit viel Argwohn, wenn sie zu schnell Widerstand nach der Aufnahme des Köders bemerken. Beste Köder für diese Fischart sind Maden, Rot- und Tauwürmer.

KARPFEN
An Teichen mit gutem Bestand an kleineren und mittleren Karpfen ist die Feederrute ein echter Fanggarant. Allerdings sollte man einige Dinge beachten. Auf Karpfen feedere ich nie mit einer Schlaufenmontage sondern immer mit einer Laufmontage. Das liegt an den kräftigen Bissen dieser Fische. Sobald sie den Köder genommen haben, flüchten mit vollster Kraft. Bei einer Schlaufenmontage würden sie entweder schnell Widerstand spüren oder die Rute ins Wasser reißen, falls sie sich selbst gehakt haben. Bei der Verwendung von schweren Futterkörben würde es zwar mit Sicherheit zu diesem Selbsthakeffekt kommen, aber Körbe in der erforderlichen Größe kommen an Teichen selten zum Einsatz. Eine klassische Selbsthakmontage ist darum nicht gefragt. Um den Schnurabzug des Karpfens nicht zu behindern, fische ich außerdem mit einer Freilaufrolle. Je nach Belieben kann auch ein elektronischer Bissanzeiger zusätzlich zur optischen Bissanzeiger über die Rutenspitze verwendet werden. Obwohl diese Methode nicht mehr dem klassischen Feederangeln entspricht, ist sie doch sehr effektiv. Große Madenbündel und Dosenmais sind die richtigen Köder für den Karpfen. Gefüttert wird mit einem hellen Futter, das grobe Partikel enthält. Dieses sollte außerdem eine gute Bindung aufweisen damit man viele Maden und Maiskörner hinein mischen kann und das Ganze trotzdem nicht gleich beim Einklatschen ins Wasser aus dem Futterkorb fällt.

BARBE, DÖBEL und ZÄHRTE
Wenn man in harter Strömung auf Barben, Zährten und große Döbel angeln möchte, dann geht das fast nur mit Feederrute. Man braucht hierfür unbedingt eine kräftige und lange Rute, mit der sich auch große Futterkörbe gut werfen lassen. Diese wird mindestens im 60 Grad-Winkel zur Wasseroberfläche aufgestellt, damit Strömungsdruck von der Schnur genommen wird. Als Köder haben sich Bündel aus ca. 10 Maden gut bewährt. Das Futter sollte sehr klebrig sein, damit es nicht nur langsam aus dem Futterkorb geschwemmt wird. Die Zugabe von geriebenem Käse in die Futtermischung ist sehr sinnvoll.




AAL und QUAPPE
Das sommerliche Aalangeln mit Feederrute am Fluss hat mir schon häufig schöne Erfolge gebracht. Mit einer Laufbleimontage und einem halben Tauwurm als Köder konnte ich schon einige gute Aale fangen. Über die Feederspitzen (versehen mit Knicklicht) lassen sich auch vorsichtige Aalbisse erkennen, die man mit schweren Grundruten gar nicht bemerkt. Man kann allen Aalangler nur empfehlen sich mit Feederruten auszurüsten, denn hohes Wurfgewicht und feine Bissanzeige erfüllen die Anforderungen, die an eine gute Aalrute gestellt werden. Am See ist man mit Posenmontage sicherlich erfolgreicher aber an Fluss und Bach ist das Aalfeedern die beste Fangmethode. Genau wie Aale beangle ich auch Quappen. Die Süßwasserdorsche haben ihre beste Beißzeit allerdings im Winter. Als sehr guter Köder für beide Fischarten hat sich ein in zwei Hälften geteilter Tauwurm erwiesen, der mit etwas Fischöl betropft wird. Angeboten wird der Köder an einem feindrahtigen 4er bis 8er Haken und 16er bis 20er Vorfach

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Julian
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BeitragVerfasst am: 11.12.2005 15:44    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hi,

ja Danke für die Info. big grin

Julian

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Marco
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BeitragVerfasst am: 12.12.2005 15:04    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Bidde big grin
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angelprofi
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BeitragVerfasst am: 02.04.2006 19:09    Antwort Antworten mit ZitatNach oben

Ja,

Fedeern bringt sehr viel Spaß, ich glaube ich habe mehr gefeedert, als auf andere Art und Weise!

Und Feedern bringt wirklich spaß!

Christian

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Julian
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BeitragVerfasst am: 02.04.2006 19:17    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hi,

ich noch nie. Kann das sein das die Feederrute auch als Schwingspitzenrute bekannt ist?

Julian

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angelprofi
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BeitragVerfasst am: 02.04.2006 19:18    Antwort Antworten mit ZitatNach oben

Ja das kann ganz gut sein, das die so benannt wird!

Christian

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Wollie
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BeitragVerfasst am: 15.06.2006 08:34    Feederrute vs. Schwingspitze Antworten mit ZitatNach oben

Feederrute und Schwingspitze sind zwei völlig verschiedene Sachen. Zwar ist die Angelmethode vergleichbar, aber es gibt doch erhebliche Unterschiede.
Die Feederrute wird ja in etwa rechtem Winkel direkt auf Spannung gestellt. Die Spitze ist beeits leicht gebogen und seigt so auch bei leichtem Wind 8...je nach Spitzenstärke...) noch zuverlässig an.
Die Schwingspitze ist ein zusätzliches Stückchen Rute, dass durch einen speziellen Endring mit Gewinde befestigt wird. Die eigentliche Schwinge weisst ein bis zwei Schnurführungsringe auf und ist an dem Ende, welches zur Rute zeigt mit einen Gummischlauch versehen, der wiederrum ein kleines Gewindestück enthält, was dann in den Endring der Rute geschraubt wird. Nach dem Auswerfen wird die Schnur soweit gespannt, bis Rute und Schwinge im rechten Winkel stehen und die Schnur trotzdem gespannt ist. Bei einem Biss schlägt die spitze dann Richtung Köder und Fisch aus. Anschlag und Drill.

Zum Thema : http://www.angeln.de/praxis/specimen-hunting/spitze/bericht.htm


Zuletzt bearbeitet von Wollie am 01.07.2006 07:25, insgesamt einmal bearbeitet

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angelprofi
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BeitragVerfasst am: 20.06.2006 15:19    Antwort Antworten mit ZitatNach oben

Also ich habe von der Schwingspitze noch nichts gehört!

Christian

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BeitragVerfasst am: 20.06.2006 15:26    Re: Antwort Antworten mit ZitatNach oben

« angelprofi » hat folgendes geschrieben:
Also ich habe von der Schwingspitze noch nichts gehört!

Christian


Hi,

das lernt man bei der Sportfischerprüfung.

Julian

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BeitragVerfasst am: 20.06.2006 15:29    ANTWORT Antworten mit ZitatNach oben

dIE HABE ICH UND WIR HABEN ES NICHT GELERNT1

christian

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BeitragVerfasst am: 20.06.2006 15:30    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Doch 100% ig. Ist sogar Prüfungsbestandteil.
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BeitragVerfasst am: 23.06.2006 19:36    Antwort Antworten mit ZitatNach oben

Kann es nicht auch sein das der Prüfunsbestandteil in jedem Bundesland anders ist?

Christian

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Wollie
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BeitragVerfasst am: 23.06.2006 20:09    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Nö, sind sie nicht....

Zuletzt bearbeitet von Wollie am 01.07.2006 07:25, insgesamt einmal bearbeitet

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BeitragVerfasst am: 23.06.2006 20:18    Re: Antwort Antworten mit ZitatNach oben

« angelprofi » hat folgendes geschrieben:
Kann es nicht auch sein das der Prüfunsbestandteil in jedem Bundesland anders ist?

Christian


Hi,

dann hieße der doch nicht Bundesfischereischein.

Julian

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Wollie
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BeitragVerfasst am: 07.07.2006 16:20    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Ach weißt Du Julian, bei einer sooo umfangreichen Ausrüstung kannst Du einfach nicht alles kennen. :19
Und Du weißt ja :

Wissen ist Macht !!! :25
Aber: ...nichts wissen macht auch nix !!! :14

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BeitragVerfasst am: 07.07.2006 20:32    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

[*Schnautze halt*] :14
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BeitragVerfasst am: 07.07.2006 20:49    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Aber Julian,wenn du sagst dass das in der Sportfsicherprüfung drankommt,warum hast du dann nicht gewusst ob die Feederute auch Schwingspitzrute genannt wird??Das hast du ja gefragt!!
Zitat:
Hi,

ich noch nie. Kann das sein das die Feederrute auch als Schwingspitzenrute bekannt ist?

Julian

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BeitragVerfasst am: 07.07.2006 20:54    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hi,

gute Frage. Ne weil meines wissens nach da nicht von Feederrute gesprochen wurde, sondern nur von der Schwingspitzenrute.

Julian

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BeitragVerfasst am: 07.07.2006 20:59    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Ja ´das kan sein meine Prüfung ist zwar noch ncith lange her aber??Ich weiß es nicht mehr!!
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BeitragVerfasst am: 07.07.2006 21:03    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Julian » hat folgendes geschrieben:
Hi,

gute Frage. Ne weil meines wissens nach da nicht von Feederrute gesprochen wurde, sondern nur von der Schwingspitzenrute.

Julian


So sieht es aus.
Und wer mehr darüber erfahren möchte kann sich in Sachen Gerätekunde auch hier gerne hier einmal etwas schlau lesen:

http://angler-online.anglerwebs.de/angelgeraete/index.php?angeln=Schwingspitzenrute

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