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 Die Biologie vom Waller

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River34
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Anmeldungsdatum: 04.03.2006
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BeitragVerfasst am: 25.04.2006 21:36    Die Biologie vom Waller Antworten mit ZitatNach oben

Fortpflanzung und Entwicklung des Wallers

Die Milchner werden mit dem dritten Lebénsjahr, Rogner in Deutschland erst im vierten Lebensjahr geschlechtsreif. Die Laichzeit unter natürlichen Bedingungen hängt von verschieden Faktoren ab. vor allem die Wassertemperatur und die Nahrungsbedingungen spielen dabei eine große Rolle. Dann sind auch milchner und rogner äußerlich zu unterscheiden, am deutlichsten anhand der Größe und Form der Gesschlechtspapille. Diese ist beim rogner größer, breiter und von der Seite gesehen stärker hervortretend, oft auch intensiver durchblutet und daher rötlich.

Der Zug zu den Laichplätzen erfolgt, wenn das Wasser 18 - 20C° erreicht hat. der Wels sucht dann für die Fortpflanzung ufernahe Stellen mit dichtem Pflanzenbewuchs, unterspülte Uferstrecken mit freiiegendem Wurzelgeflecht von Erlen oder Weiden, überschwemmte Wiesen oder Auwälder auf.

Vor dem eigentlichen Laichakt bereitet das Männchen den Laichplatz vor. Feine Weiden- und Erlenwurzeln, die frei im Wasser herabhängen, werden dabei besvorzugt. Durch Schwanzstöße reingt es diese Stellen von Schlamm und anderem Unrat. Dann folgt das Laichvorspiel. Dieses ist beim Wels leicht zu erkennen.

Beide Geschlechter schwimmen vor der Paarung knapp unter der Wasserobfläche. Dabei wird das Weibchen vom Männchen verfolgt. Das eignetlich Laichen verläuft am häufigsten in Abendstunden, wenn die Wassertempertur 20 bis 23C° beträgt.

Der Milchner treibt den Rogner um das Nest und stöst mit dem Maul gegen dessen Bauch. anschließend unterschimmt er das Weibchen und hebt es dabei an. Über dem Nest windet sich der Milchner um den Rogner. Dann sinkt letzterer zu boden, um die drei bis vier mm großen Eier abzulegen. ihre Zahl schwankt zwischen 10.000 und 30.000 je Kilogramm Körpermasse des Elternfisches.

Die absolute menge beträgt 15.000. bis 700.000 Stück je Rogner. sie sind stark klebrig und verklumpen oftmals. Diese schwach gelblich gefärbten Eier werden unmittelbar darauf von dem milchner befruchtet. Das Ablaichen wiederholt sich mehrmals über einen Zeitraum von bis zu zwei stunden und ist während dieser Zeit mit viel Geräusch und planschen verbunden.

Nach dem Ablaichen bleibt das Männchen bis die Larven schlüpfen am nest, um die Eier zu schützen und Frischwasser zu Sauerstoffversorung mit der Schwanzflosse zuzufächeln.

Und denoch, von den verhältnismäßig vieleien Eier entwickeln sich unter natürlichen Bedingungen nur ein geringer Prozentsatz. Durch Verpilzung und Sauerstoffmangel im inneren der Eiklumpen stribt der größte Teil der Eier bereits vorzeitig ab. Auch wenn die Wassertemperatur unter 13C° sinkt, haben die Eier keine Chance, sich zu entwickeln.

Herrschen allerdings Temperaturen zwischen 23 un 25C°, schlüoft die Brut bereits nach zwei bis drei Tagen. Die ungefähr sieben mm langen Dottersacklarven sind sehr licht- und tenperaturempfindlich. Direkte Sonneneinstrahlung und ein Absinken unter 13C° lasse nsie absterben. Nach zwei bis 3 Tagen beginnen die Larven, sich aktiv zu bewegen und suchen bereits nach Unterschlupfmöglichekiten.

Sie sammeln sich in den dunkelsten Winkeln des Nestes, wo sie sich zunächst mit Hilfe der am kopf befindlichen Klebdrüsen festheften. Nach sieben Tagen beginnt die Welsbrut, bei wassertemperaturen zwischen 22 und 24 C° aktiv zu schwimmen, die Schwimmblase zu füllen und Nahrung aufzunehmen. Nach zehn Tagen ist der Dottersack vollständig aufgezehrt, und die Larve gleicht bereits dem erwachsenen Fisch. noch nicht entwickelt sind die bauchflossen und die Rückenflossen, die erst nach 20 Lebenstagen erkennbar werden.

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angelprofi
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BeitragVerfasst am: 29.04.2006 10:04    Antwort Antworten mit ZitatNach oben

Geheimnissvolle Tiere!

Christian

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Ich schieb die Opels vor mir her, ich mach spaß, ich will spaß ich will spaß

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