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Julian
Projekt Manager


Anmeldungsdatum: 18.10.2005
Beiträge: 3202

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Verfasst am:
12.04.2006 17:22 "Der Stör kehrt Heim" |
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Hallo,
lest euch bitte mal den folgenden Artikel durch:
Sie überlebten sogar die Dinosaurier, dann kam der Mensch - und der Stör starb aus in Europa. Nun soll der Stör in der Oder eine neue Heimat finden.
Am 11. April kehrt mit dem Stör eine seit 30 Jahren als ausgestorben geltende archaische Fischart in die Oder zurück.
"In Schwedt startet der europaweit bisher größte Praxistest für die Wiederansiedelung der Störe", kündigt der Präsident der Weltorganisation zum Schutz des Störs, Harald Rosenthal, an. Im deutsch-polnischen Grenzfluss werden 2000 Jungtiere ausgesetzt, die, zum Teil mit Sendern versehen, die Rückkehr der Art in die europäischen Flusssysteme vorbereiten sollen. "Seit zehn Jahren haben wir darauf hingearbeitet", sagt Jörn Geßner vom Berliner Leibniz-Institut für Binnenfischerei und Gewässerökologie.
Ziel des Vorhabens sei es, Störe in ihrem angestammten Lebensraum wieder heimisch zu machen. "Aber es geht um mehr", sagt Geßner. "Störe nutzen unterschiedliche
Lebensräume und sind auf Grund ihrer Ansprüche an ihre Umwelt besonders gute Indikatororganismen." Wenn man für Störe Gewässerqualitäten und -strukturen verbessere, helfe das auch an deren Arten.
Bedroht durch Schifffahrt und die Lust auf Kaviar
Die großen Fische mit dem wissenschaftlichen Namen Acipenseridae sind in Europa vom Aussterben bedroht, weltweit gelten sie als stark gefährdet. "Dabei haben Störe sogar schon die Dinosaurier überlebt", erklärt Rosenthal. Weltweit gibt es 27 Arten, darunter den wegen des Kaviars begehrten Beluga-Stör im Kaspischen Meer, um dessen Schutz heftig gestritten wird. Für 2006 gilt ein Kaviar-Exportverbot.
Der Stör ist ein Grenzgänger zwischen Süß- und Salzwasser wie Lachs und Aal. Er laicht in Flüssen, wo auch die Jungfische aufwachsen. Diese wandern tausende Kilometer in die offene See, schwimmen zum Laichen aber wieder in die Geburtsflüsse zurück. Bis vor 100 Jahren wurde das Tier vor allem wegen des Kaviars, aber auch wegen des grätenlosen Fleisches gejagt. "Hinzu kommt, dass Flüsse für Schifffahrtszwecke so verbaut wurden, dass Fische ihre Laich- und Aufwuchsgründe verloren haben", erklärt Rosenthal.
Seite an Seite mit Neunauge, Steinbeißer und Finte
Die Population ging so weit zurück, dass der Stör seit Anfang der 1970er Jahre in Deutschland als verschollen gilt. 1997 wurden alle Störarten auf Antrag von Deutschland und den USA in das Washingtoner Artenschutzabkommen aufgenommen.
So haben Geßner und Kollegen inzwischen Elbe und Oder untersucht und sich zuerst für die Oder als Wiederansiedlungsfluss für den Ostsee-Stör entschieden. Der naturnahe Flusslauf mit großen Überschwemmungsgebieten mündet in das Stettiner Haff. Dieses bietet auch noch anderen seltenen Fischarten wie Flussneunauge, Steinbeißer oder Finte Lebensraum. Gleichzeitig laufen in Born auf dem Darß Vermehrungsversuche für den Ostsee-Stör.
2000 Jungtiere pro Jahr ausgesetzt
Erst vor wenigen Jahren wurde bei Gentests in Kanada nachgewiesen, dass der Ostsee-Stör vom Amerikanischen Atlantischen Stör abstammt. "Im Gegensatz zum Europäischen Atlantischen Stör, auch "Nordsee-Stör" genannt", erklärt Geßner. Für diese Art laufen Vermehrungsversuche in Berlin. "Vielleicht können wir diese Störe in zwei bis drei Jahren in der Elbe wieder aussetzen", hofft der Wissenschaftler.
So wollen deutsche und polnische Fischer und Forscher nun in Oder und Warthe die Wege der einjährigen, in Polen gezogenen "Forschungsstöre" begleiten. Das Projekt geht über drei Jahre, pro Jahr sollen 2000
Jungtiere ausgesetzt werden. Sie werden an der Rückenflosse gekennzeichnet und erhalten Sender in die Bauchhöhle implantiert. "Die Fischer versprachen, dass sie die 30 Zentimeter großen Störe bei Fängen wieder einsetzen oder verendete Tiere zu uns schicken", erklärt Geßner.
Die Feinde sind Aquariumsstöre und Kormorane
Erfahrung mit Stören hat der Fischer Heiko Gerbatsch: "Ich hatte schon öfter Störe im Netz", sagt der Chef der Fischereigenossenschaft Ueckermünde (Kreis Uecker-Randow). Das seien meist Sibirische Störe, die von Aquarianern ausgesetzt würden, wenn sie zu groß geworden seien. Geßner kennt das Problem. Er appelliert an die Aquarianer, solche Störe nicht mehr auszusetzen: "Das könnte unsere heimische Art gefährden." Fischer Gerbatsch kennt einen weiteren Feind: "Der in der EU geschützte Kormoran hat sich bei uns derart vermehrt, dass er im flachen Haff wohl nicht nur erfolgreich Aal fangen wird."
Mit freundlicher Unterstützung von: www.aqua-globe.net
Wsa sagt ihr dazu?
Julian
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Zuletzt bearbeitet von Julian am 12.04.2006 17:58, insgesamt 2-mal bearbeitet
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angelprofi
Mitglied
Anmeldungsdatum: 20.03.2006
Beiträge: 1298
Wohnort: in der nähe von BRV

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Verfasst am:
12.04.2006 17:23 Atwort |
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Ist schön das solche Zeitzeugen endlich wieder kommen! Bei mir in der Oste giebt es vereinzelt Störe!
Christian
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angelprofi
Mitglied
Anmeldungsdatum: 20.03.2006
Beiträge: 1298
Wohnort: in der nähe von BRV

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Verfasst am:
13.04.2006 12:28 Antwort |
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Ich finde dieses Projekt sehr gut was da angewandt wird! Kann man das auch irgendwie unterstützen?
Habe neulich gehört das bei mir in der Oste nun auch wider Störe eingesetzt werden sollen!
Denn die Oste war mal mit der Störfluss NR1! Aber nur bis die Menschen kamen! Meine Opa erzähle mir das es darmals richtige Störfangschiffe gegeben hat! Wichtig war aber nur der Kavier! Der auch noch als Hamburger Kavier, aber zu erst noch als Oste Kavier verkauft wurde!
Ich denke mal wir Angler müssen alle dafür sorgen das in unsere Gewässer die früher Heimisch gewesenen Tierarten wie der Stör wider eingesetzt werden! Und auch die QUALITÄT vieler Gewässer ist bedenklich schlecht! Ich binn dafür das der Stör wieder kommt!
Und würde dieses Programm auch Unterstützen! Wie gesagt der Naturschutz geht uns alle was an!
Wir brauchen die Natur zum leben! Aber sie braucht uns nicht! Und ich finde es schade wenn viele Tiere wie der Stör von der Bildfläche verschwinden!
Die Stören sollen und müssen wieder ausgewildert werden!
Christian
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Julian
Projekt Manager


Anmeldungsdatum: 18.10.2005
Beiträge: 3202

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Verfasst am:
13.04.2006 15:09 Re: "Der Stör kehrt Heim" |
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« Julian » hat folgendes geschrieben:
"Die Fischer versprachen, dass sie die 30 Zentimeter großen Störe bei Fängen wieder einsetzen oder verendete Tiere zu uns schicken", erklärt Geßner.
Hi,
das ich nicht lache. Das glaub ich nicht das die Angler das versprochen haben. Nie im Leben.
Ich persöhnlich würde mich aber viel mehr freuen wenn die bissher noch vorhanden, aber bald vom Aussterben bedrohten Arten wie z.B. der Aal geschützt werden bzw. es alles daran getan wird das uns diese Fischart nicht 'verloren' geht. Stattdessen investiert man viel in den Stör.
Julian
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angelprofi
Mitglied
Anmeldungsdatum: 20.03.2006
Beiträge: 1298
Wohnort: in der nähe von BRV

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Verfasst am:
13.04.2006 17:02 Antwort |
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Wie gesagt! Ich würde mich für solche Projekte einsetzten und sogar noch Geld für so etwas spenden!
Christian
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catell
Mitglied

Anmeldungsdatum: 23.11.2005
Beiträge: 65
Wohnort: Regensburg

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Verfasst am:
15.04.2006 11:46 (Kein Titel) |
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find ich auch gut, ads es leute geben die sowas spenden.
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angelprofi
Mitglied
Anmeldungsdatum: 20.03.2006
Beiträge: 1298
Wohnort: in der nähe von BRV

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Verfasst am:
22.04.2006 09:09 Antwort |
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Wir angler sind alle für die Natur zu stendig!
Christian
_________________ Ich schieb die Opels vor mir her, ich mach spaß, ich will spaß ich will spaß
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Fabian
Administrator


Alter: 23
Anmeldungsdatum: 19.10.2005
Beiträge: 934
Wohnort: Langenfeld

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Verfasst am:
08.05.2006 02:53 (Kein Titel) |
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wenn man mal geld hätte MR. "multi millionär und immer diggste fische fänger ohne geld für digicam!"
_________________ Wer nichts wird, wird wirt!
Nur die besten fangen die dicken^^
www.sfv-gruiten.de
www.angler-forum.com
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gifhorner anglerkönig
Mitglied

Alter: 19
Anmeldungsdatum: 06.04.2006
Beiträge: 1000
Wohnort: wagenhoff

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Verfasst am:
17.05.2006 19:34 (Kein Titel) |
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Also ich würde es auch gut finden,wenn der Stör zurückkomen würde aber der Aal muss auch gerettet werden,wie Julian schon sagte!!
_________________ Angeln macht süchtig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ich hab meine Kumpels auch süchtig gemacht und wenn ihr noch nicht süchtig seid,dann redet mit mir und ich mach euch süchtig!!!!!!!!!!!!!!!!
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Julian
Projekt Manager


Anmeldungsdatum: 18.10.2005
Beiträge: 3202

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Verfasst am:
17.05.2006 19:53 (Kein Titel) |
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Genau: "Das was man noch retten kann soll zuerst gerettet werden "
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