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River34
Mitglied
Alter: 40
Anmeldungsdatum: 04.03.2006
Beiträge: 190
Wohnort: Braunschweig

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Verfasst am:
25.04.2006 21:02 Der Karpfen |
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Karpfen
Lat.Name:
Cyprinus carpio
Regional auch Wildkarpfen, Springkarpfen, Flußkarpfen, Moorkarpfen, Lederkarpfen, Zeilenkarpfen, Spiegelkarpfen, Nacktkarpfen, Schuppenkarpfen genannt.
So heißt der Karpfen bei unseren Europäischen Nachbarn
Frankreich: Carpe
Italien, Portugal, Spanien, Italien: Carpa
England: Carp, Common Carp
Niederlande: Karper
Luxemburg: Kaarp
Dänemark, Norwegen: Karpe
Schweden: Karp
Polen: Karp
Finnland: Karppi
Ungarn: Közönseges ponty
Tschechien: Kapr obechy
Kennzeichen
Hochrückig, gedrungene und füllige Körperform, Buckel nach dem Kopf, lange Rückenflosse, endständiges, unbezahntes (Schlundzähne) und vorstülpbares Maul, 4 Barteln (2 auf der Oberlippe und je 1 in den Maulwinkeln)
Die Wildform des Karpfens (Schuppenkarpfen - cyprinus carpio carpio) war ursprünglich nur in den Flusssystemen des Schwarzen und Kaspischen Meeres beheimatet. Der Karpfen wurde schon im Altertum vom Menschen weiter verbreitet und ist heute in ganz Europa - mit Ausnahme Skandinaviens - zu finden.
Der Karpfen bevorzugt warme, stehende oder langsam fließende Gewässer mit Pflanzenwuchs und weichem Bodengrund. Er ist relativ unempfindlich gegenüber Schwankungen des pH-Wertes und des Sauerstoffgehaltes. Tagsüber ist er scheu und hält sich meist in tieferen Gewässerbereichen oder in Verstecken auf, um erst bei Einbruch der Dämmerung aktiv zu werden. Karpfen sind Schwarmfische, die den Winter an den tiefsten Stellen überdauern und in dieser Zeit keine Nahrung aufnehmen.
Nahrung: Als Nahrung dienen vorwiegend Bodentiere (Würmer, Schnecken, Muscheln, Kleinkrebse, Insektenlarven), die durch Vorstülpen des Maules aufgenommen werden.
Größe: die mittleren Größen liegen bei 35 bis 50 cm mit 2 bis 3 kg Gewicht, Längen von 120 cm und Gewichte über 25 kg sind möglich.
Laichzeit: Die Laichzeit des Karpfens fällt in die Zeit von Mai - Juli bei Wassertemperaturen von 15 - 20 C°. Die ca. 1 bis 1,5 mm großen Eier (100.000 - 250.000/kg Körpergewicht) werden in flachen Uferbereichen unter heftigen Laichspielen an Wasserpflanzen angeklebt.
Er erreicht seine Geschlechtsreife mit 3 bis 5 Jahren. Bei 15 C° entwickelt sich der Laich etwa in 5 Tagen, bei 20 C° in nur 3 Tagen. Die Larven sind an die 5 mm lang und kleben in der ersten Zeit, bis sie den Dottersack aufgebraucht haben, an den Pflanzen. Sie ernähren sich von Kleinplankton und stellen sich rasch auf Bodenorganismen um. Eine andere wichtige Nahrungsquelle sind auch Pflanzen und ihre Samen.
Geeignete Angelmethode(n): Posenangeln mit Stiftposen, Grundangeln mit Blei und Futterkorb. Diverse Spezialmethoden mit Bolies. Beste Köder sind Maden, Mais, Brot, Teig und Würmer.
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angelprofi
Mitglied
Anmeldungsdatum: 20.03.2006
Beiträge: 1298
Wohnort: in der nähe von BRV

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Verfasst am:
27.04.2006 18:22 Antwort |
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Das gibt es glaube ich schon einmal!
Christian
_________________ Ich schieb die Opels vor mir her, ich mach spaß, ich will spaß ich will spaß
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